Evangelisch-Lutherische

MATTHIAS-CLAUDIUS-KIRCHENGEMEINDE

 


Termine* Veranstaltungen* Gruppen* Treffen

Wie alle Kirchengemeinden sind wir gastfreundlich und laden Sie und Euch gerne ein. Im Moment geht das nicht, die Pandemie verbietet alle persönlichen Treffen und es ist ungewiss, wie lange das noch dauern wird. Bisher gilt der 19.04. als letzter Tag – wir informieren per Aushang am Gemeindehaus darüber, wie es dann weitergeht. Als Kirchengemeinderat haben wir beraten, bevor das Land alle Veranstaltungen untersagt hat und sind schon da zu dem Schluss gekommen: Besser alles absagen, wir wollen alles tun, um die Ausbreitung des Virus zu hindern. Das ist uns vor allem im Hinblick auf die Gottesdienste nicht leicht gefallen. Gemeinschaft untereinander und Zeit mit Gott sind das Band, das unsere Gemeinde zusammen hält.

Aber: dies können wir auch anders leben. Es ist nicht schön, auf die direkte Gemeinschaft zu verzichten, aber es ist möglich. Solche Ausnahmezustände kennen viele von uns ansonsten nur aus den Nachrichten aus Kriegsgebieten oder wenn Naturkatastrophen gewütet haben. So schlimm ist es nicht, das sollten wir in all dem Krisenmanagement nicht vergessen. Wir haben genug zu essen, wir haben ein Dach über dem Kopf und eine sehr gute medizinische Versorgung. Also haben wir Kapazitäten frei, jetzt kreativ nach anderen Begegnungsmöglichkeiten zu suchen.

Lasst uns einander nicht aus dem Sinn verlieren. Wir können uns schreiben, per Mail, per Handy, auf dem Papier. Es ist so schön, zwischen Rechnungen und Werbung mal wieder einen echten Brief zu bekommen. Wir können uns anrufen und haben endlich mal Zeit zum Reden. Erzählt einander, wie es euch geht; schreibt euch Geschichten und Gedichte oder verschickt die Postkarte, die schon so lange in der Schublade liegt. Man könnte auch mal ausprobieren, ob Mensch-ärgere-dich-nicht wie Fern-Schach funktionieren kann. Wer zum Austausch – mündlich oder schriftlich – noch ein Gegenüber sucht, kann sich bei uns melden. Wir versuchen dann, Sie zusammenzubringen.

Und auch im Gebet wollen wir uns nicht vergessen. Wir kennen uns doch und wissen, wer Stärkung und Trost nötig hat und wessen Freude wir dankbar teilen können. Wir können uns auch synchronisieren: am Sonntag, zur Gottesdienstzeit um 11 Uhr läuten wir die Glocke und laden dazu ein, zuhause eine Kerze anzuzünden und das Vaterunser zu beten. So oft sagen wir im Gottesdienst, dass dies das Gebet ist, das uns mit allen Christinnen und Christen in der Welt verbindet. Jetzt wäre die Zeit, das zu leben.

 

 

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